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Einsatzbereicht 2026

Mit etwas zeitlichem Abstand lasse ich den Einsatz in Somaliland bei welchem ich im Januar 2026 dabei sein durfte Revue passieren - Franziska Schlereth

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Meine Geschichte

Vor meinem allerersten Einsatz in Somalia war ich ziemlich aufgeregt. So ganz war mir nicht klar, was mich erwarten würde. In Hargeisa angekommen, lösten sich meine anfänglichen Sicherheitsbedenken jedoch schnell auf. Zum einen war durch die AN-NYA Foundation alles sehr gut organisiert, zum anderen habe ich die Menschen vor Ort als äußerst offen und willkommen heißend erlebt. Ständig sprachen uns Fremde an:

„Hey, how are you? Welcome to Somaliland!“

 

Die ersten Eindrücke im Group Hospital waren etwas chaotisch. Die schweizerische Ordentlichkeit und Pünktlichkeit darf man hier für die Dauer des Einsatzes definitiv erst einmal ablegen und sich den Gegebenheiten vor Ort anpassen. Und dann ging es los: Die verschiedenen Teams arbeiteten engagiert an ihrer jeweiligen Mission.

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Was mir an der AN-NYA Foundation besonders gefällt und mir durch diesen Einsatz noch bewusster geworden ist, ist der klare Fokus auf Teaching sowie der sehr überlegte Einsatz gespendeter Materialien. Es gibt viele Foundations, die zwar Geräte und Materialien bereitstellen, bei denen den Menschen vor Ort jedoch teilweise die Ausbildung fehlt oder das Equipment nicht zu den vorhandenen Materialien und Verbrauchsgütern passt. Andere Organisationen kommen, um Patienten zu behandeln und zu operieren, verlassen das Land nach zwei Wochen wieder – ohne dass die Menschen vor Ort langfristig wirklich davon profitieren.

 

Bei unserem Einsatz war der Auftrag ganz klar: die Menschen vor Ort so zu schulen, dass sie mit dem Gelernten selbstständig und ohne uns weiterarbeiten können. Gleichzeitig ging es darum, uns ein genaues Bild zu machen, welche Gerätespenden für zukünftige Einsätze tatsächlich sinnvoll sind.

 

Zu Beginn des Einsatzes habe ich noch daran gezweifelt, ob ich hier überhaupt einen Einfluss haben könnte. Am Ende bin ich mir sicher, dass ich ihn hatte. Veränderungen brauchen Zeit, sie brauchen Geduld und sie müssen immer an die Gegebenheiten des jeweiligen Landes angepasst sein. Und was ich von Somaliländern lernen durfte, ist die Kunst der Improvisation.

 

Für mich wird diese Erfahrung unvergesslich bleiben. Ich kann jedem, der medizinisch ausgebildet ist und sich einen solchen Einsatz vorstellen kann, nur empfehlen, sich bei der AN-NYA Foundation für einen freiwilligen Einsatz zu melden.

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